Ein Sieg der Moral und des Einsatzes im Pokalfinale (Handball)


08.04.2019 - 15:03 Uhr


In einem packenden Finale gelang den Handballern der BSG Pneumant Fürstenwalde ein Sieg gegen den haushohen Favoriten aus Neuenhagen. Mit 25:23 gelang nach zuletzt fünf Niederlagen gegen diesen Gegner ein knapper aber verdienter Sieg. Damit hatte beim verlustpunktfreien Staffelsieger und Aufsteiger keiner gerechnet.

Pneumant lag schnell mit 0:2 und 2:5 im Rückstand, konnte aber in der 17.Minute erstmals zum 6:6 ausgleichen. Dann kam nach etwa 20 Minuten der erste Rückschlag, Steffen Hunger riss die Achillessehne. Die Mannschaft steckte das aber gut weg, musste aber kurz vor dem Halbzeitpfiff den nächsten Ausfall beklagen. Thomas Hunger fing sich bei einem Foul ...



... die Rote Karte und durfte danach das Spiel von der Tribüne verfolgen. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 11:11.


Zu Beginn der 2. Halbzeit legte der Neuenhagener HC schnell zwei Tore vor, Pneumant stand unter Zugzwang, konnte in der 39. Minute zum 16:16 ausgleichen, Neuenhagen konterte und führte in der 42. Minute wieder mit 16:18. Aber der Gastgeber blieb dran und drehte das Spiel, in der 50. Minute führte Pneumant mit 21:19. Neuenhagen konnte noch einmal zum 22:22 ausgleichen, aber Pneumant ließ nichts mehr anbrennen und stellte in der 60. Minute den 25:23 Erfolg sicher. Es war eine ganz starke, geschlossene Mannschaftsleistung in der wohl ein Spieler überragte, Torwart Paul Strüwe. Er entschärfte reihenweise beste Chancen der Gäste.


Fürstenwalde: Bleck, Strüwe/ Poplien (3), Rippin (6), Wosseng (1), Gerlach, Kluß, Swaczyna, Thomas Hunger (1), Steffen Hunger (1), Schotte, Chr. Heinrich (7), Hoffmann, Krüger (6)

Betreuer: S. Heinrich, Schleusener


Neuenhagen: Jeremies, Mühl, Ortelbach (4), Jochmann, Scheidel (3), Trautmann (3), Borcher, Reuß (5), Richter, Miersch, Rosenberg (5), Schmidt, Walk (2), Walter

Betreuer: Rudolph, Trapp, Lecloux

Text: Sportfreund Schleusener