Volleyballherren müssen auf mögliche Relegation hoffen


17.01.2012 - 07:54 Uhr



Am 8. Spieltag der Bandenburgliga kehrte die Fürstenwalder mit zwei 0:3 Niederlagen aus Spremberg zurück. Der Gastgeber und Spitzenreiter ging im Spiel gegen die Fürstenwalder jeweils früh in Führung und betimmte das Spiel klar. So blieb Pneumant mit je 18 Punkten im ersten und zweiten Satz sowie 15 Punkten ...



... im dritten Durchgang nur die Möglichkeit die Niederlage nicht allzu deutlich ausfallen zu lassen.
Auch im zweiten Spiel gegen SV Wusterhausen mußte Pneumant von Anfang an in allen Sätzen Rückständen hinterlaufen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich dann zwar ausgelichene Satzverläufe und Pneumant zeigte eine gute Leistung, doch es gelang nicht mehr die Rückstände aufzuholen. Dazu kamen zum Satzende noch einige unglückliche Aktionen, die Wusterhausen sogar zum Ausbau der Führung nutzen konnte, um die Sätze dann doch relativ ungefährdet mit 25:20, 25:21 und 25:19 zu gewinnen. Damit liegt Pneumant vor den letzten acht Spielen bereits 10 Punkte von einem Nichtabsteigsplatz entfernt und selbst theoretisch bei Siegen in allen ausstehenden Partien wäre bei der vorhandenen Ausgeglichenheit der Manschaften aus dem Mittelfeld der Klassenerhalt nur sehr unwahrscheinlich. Realistisch gesehen ist der Absteig schon besiegelt. Damit muss Pneumant auf eine mögliche Relegation zum Saisonende hoffen um über die Hintertür den Absteig zu vermeiden. Am Sonnabend empfängt Pneumant im die Mitaufsteiger SV Lindow Gransee und SV Schulzendorf, wobei es im Vergleich mit Schulzendorf zum Kellerduell kommt und hier der Heimsieg der Saison angestrebt wird.

Frank Bastian