Fürstenwalder Drachenbootfahrer gemeinsam ganz stark


03.08.2010 - 09:34 Uhr



Da die Fürstenwalder Drachenbootfahrer Ihren Sport mittlerweile auf recht hohem Niveau betreiben, gab es die Überlegung, überregional etwas gemeinsam zu unternehmen ...



... Schon im November 2009 gab es in der BSG Pneumant erste Überlegungen, wie so etwas aussehen könnte. Da die Pneumant Spreecoyoten eigene Wege beschreiten wollten, suchten sich die „Pneumantdragon“ in Fürstenwalde Enthusiasten, die diese Idee angehen wollten. Gemeinsam mit Sportfreunden der „NCC Baudrachen“, den „Hawlingern“ und dem „ZooCenter“ wurden ein reines Fürstenwalder Frauenteam und zwei Männermannschaften aufgestellt. Dabei sollte es vorrangig um das sportliche Miteinander, das nähere Kennenlernen und auch um Erfahrungsaustausch gehen. Es sollte aber nicht bei einigen gemeinsamen Trainingseinheiten bleiben. Es wurde ein Wettkampf gesucht, um zu sehen, wo die Fürstenwalder Teams stehen. Hierfür wurde die 7. Köriser Drachenbootregatta am 07.08.2010 im gemeinsamen Rennkalender ausgesucht. Das Damenteam  ging als „Fürstenwalder Spreeamazonen“ und die Herren als „Fürstenwalde Express I“ und II in den Kategorien Damen und Open an den Start. Die „Spreecoyoten“ der BSG Pneumant vervollständigten das Fürstenwalder Starterfeld in der Kategorie Mixed.

Die Damen durften sich in den Vorläufen mit den Mixedmannschaften messen. Gleich im ersten Rennen durchfuhren sie als erste mit einer Zeit von 1,13 min die Ziellinie. Der Füwa Express I stellte in den Vorläufen mit Zeiten von 1,02 min die Tagesbestzeiten auf. Im zweiten Vorlauf kristallisierten sich dann die späteren Kontrahenten heraus. So gab es in der Openkategorie mit den „Rumpaddlern“ aus Berlin, dem Team „Keine Ahnung“ und den „Tollen Hechten (zum größten Teil Paddler der Spreecoyoten) die größte Konkurrenz. Auch in der Damenkategorie waren im Boot „Monsterbodys“ ein Großteil Spreecoyoten, Paddlerinnen der fliegenden Ärmelschoner und des ehemaligen Löschbootes vertreten. Die großen Favoriten waren hier die „Bösen Tanten“ vom Kanuklub Berlin.

Richtig hart wurde es ab den Halbfinalwettkämpfen, da dann immer 6 Boote auf die Strecke gingen und die Boote in der Mitte sehr eng nebeneinander paddeln mussten. Prompt gingen die Streckenzeiten für die mittleren Bahnen um 2-3 Sekunden zurück und alle Mannschaften rückten zeitlich noch enger zusammen. Die Fürstenwalder Express Boote und die „tollen Hechte“ schafften das A-Finale. Bei den Frauen paddelten im Halbfinale und Finale dann die Damenteams im direkten Vergleich gegeneinander. Die endgültigen Ergebnisse der, leider im Regen stattfindenden Finals, standen erst zur Siegerehrung am späten Abend fest.
Die Fürstenwalder Teams waren mit ihrem Abschneiden bei diesem ersten Experiment zufrieden. Der ganze Tag war für alle Teams eine Bereicherung. Der „Füwa-Express I“ musste sich nur den „Tollen Hechten“  geschlagen geben, der „Füwa-Express II“ belegte einen stolzen 5.Platz. Die Damen feierten einen tollen dritten Platz. Hier kamen die ersten drei Teams innerhalb einer Sekunde mit Zeiten um 1,13 min ins Ziel. Trotz des Einsatzes in allen Rennklassen konnten die „Spreecoyoten“ in der Mixedklasse einen zweiten Platz erreichen und mussten sich nur den „Quereinsteigern“ aus Berlin geschlagen geben. Alle Ergebnisse mit Zielfoto sind unter www.drachenboote.org zu finden.
Durch dieses Erlebnis wird die Fürstenwalder Drachenbootszene noch enger zusammenwachsen so ist die Idee einer großen gemeinsamen Weihnachtsfeier an diesem Tag entstanden.  Zunächst gilt es aber, am 11. September zum 13. Saarower Drachenbootcup, wieder in den eigenen Teams um die Pokale zu paddeln.

Ulf Andres
www.pneumantdragon.de